Lokal vernetzen – demokratisch handeln
Förderung lokaler Projekte gegen Menschenfeindlichkeit und für eine gerechtere und demokratische Gesellschaft
VERANSTALTUNG: RASSISMUS- UND DISKRIMINIERUNGSSENSIBLE VERANSTALTUNGEN PLANEN
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Das Förderprogramm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“ unterstützt seit 2013 lokale Projekte in Baden-Württemberg, die sich gegen menschenfeindliche Haltungen und für lokal vernetztes, demokratisches Handeln einsetzen. Bislang wurden 55 Projekte gefördert, ausgewählt von einem wechselnden Beirat aus Mitgliedern des „Landesnetzwerks für Menschenrechte und Demokratieentwicklung – gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit “.
Ziel des Förderprogramms ist es, das Engagement von Menschen zu unterstützen, die sich in Bündnissen, Netzwerken und Initiativen für ein gerechtes, demokratisches Miteinander einsetzen. Sie tauschen sich aus, machen auf abwertende Haltungen aufmerksam und handeln zusammen im Gemeinwesen vor Ort, um von Ausgrenzung betroffene Menschen sowie den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Damit leisten sie an den jeweiligen Projektstandorten einen entscheidenden Beitrag zu einem wertschätzenden Miteinander und einer gerechteren Gemeinschaft.
Umgesetzt wird das Förderprogramm in einer engen Kooperation zwischen der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendbildung BW (LAGO) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB BW).
Die Projekte 2025 – 2026 stellen sich vor
Bürgerinitiative Demokratie-Brunnen – Projekt Demokratie Brunnen
Ziel ist die Stärkung der Demokratie im ländlichen Raum, in dem es für Jugendliche nur wenige Angebote gibt. Im besonderen Fokus stehen deshalb Erstwähler*innen. Die Bedeutung unserer Demokratie soll durch Infostände und Infomaterial stärker im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden. Zugleich wird eine Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Tendenzen angeregt. Geplant sind Filmabende mit anschließender Diskussion, Generationsabende mit Zeitzeug*innen, Workshops, ein Vortrag „Demokratie der Zukunft“ und das Auftaktkonzert unter dem Motto „Gemeinsam für Demokratie“ am 14.11. 2025. Aktuelles zum Projekt auf Instagram.
FC Esslingen e.V. – Projekt Doppelpass Fußball Demokratie. Fair play für ALLE
Über den Trainingsbetrieb hinaus wird ein interkulturelles und inklusives Sport- und Begegnungsaktionsprogramm organisiert, das von Vereinsmitgliedern gemeinsam mit lokalen Partner*innen entwickelt wird. Neben Trainings- und Turnierangeboten gibt es verbindende kreative Dialog- und Workshopformate, in denen Themen wie Teamgeist, Fairness, Rassismus, Mitbestimmung, Transparenz sowie Sexismus im Sport und im Verein aufgegriffen werden. Sport und Fußball dienen dabei als Erfahrungsraum für demokratisches Handeln, Respekt und Vielfalt. Zudem werden Trainer*innen und Ehrenamtliche in diesen Themenbereichen geschult. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Vereins.
AWO Kreisverband Konstanz - Projekt „Because We Care“. Für Vielfalt und Demokratie in der Pflege
Das Projekt sensibilisiert junge Auszubildende in Pflegeberufen für Rassismus und Diskriminierung, vermittelt Wissen und Handlungskompetenz und stärkt insbesondere betroffene Personen durch Empowerment-Ansätze. Durch Workshops sowie den Aufbau eines Netzwerks mit bestehenden und neuen Partner*innen werden Räume für Austausch, Bildung und Beteiligung geschaffen. Gemeinsam werden Konzepte für eine rassismuskritische und demokratiestärkende Bildungsarbeit entwickelt. Das Projekt verbindet Pflege, Antidiskriminierung, Bildung, Empowerment und Vernetzung, um eine diskriminierungskritische und demokratiestärkende Pflegeausbildung zu fördern. Nähere Informationen zur Antidiskriminierungsberatungsstelle im Landkreis Konstanz, die bei der AWO Kreisverband Konstanz angesiedelt ist und das Projekt durchführt, ist hier zu finden.
Heimat und Kulturverein Erbach - Donau e.V. - Projekt Herzkammern. Ohne Dich kann ich nicht sein! MfG Deine Demokratie
Bürger*innen von Erbach und Umgebung erleben eine Kurzfilm-Literatur-Wanderung, die Kultur mit politischer Bildung im öffentlichen Raum verbindet – dort, wo sich das Zusammenleben Tag für Tag unmittelbar gestaltet und Demokratie gelebt wird. An sieben Stationen werden Kurzfilme an Häuserwände projiziert und literarische Beiträge gelesen, die Themen wie Vielfalt, Zusammenhalt und Menschenwürde verhandeln. Generationsübergreifende Kooperationspartner*innen bilden gemeinsam die Film- und Literaturjury, die sich im Rahmen von Workshops vorab aktiv mit den Themen auseinandersetzt. Den Abschluss bildet ein Plenum mit Raum für Dialog und Beteiligung. Nähere Informationen zur Arbeit des Vereins finden sich hier.
Turnverein Mühlacker e.V. - Projekt Volleyball on Tour. Demokratische Vernetzung im ländlichen Raum
„Volleyball on Tour“ ist ein kostenloses und niedrigschwelliges Ferienprogramm von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche in ländlichen Gemeinden rund um Mühlacker. Vormittags wird in den Tages-Camps in den jeweiligen Gemeinden Volleyballtraining angeboten, wobei soziale Kompetenzen, Respekt und Fairness gestärkt werden. Nachmittags folgen demokratiepädagogische und diskriminierungskritische Workshops sowie gemeinsame Aktivitäten, die soziale und kulturelle Barrieren abbauen. Junge Trainer*innen übernehmen dabei Verantwortung und werden im Rahmen des Projekts als Multiplikator*innen fortgebildet. Nähere Informationen zur Abteiligung Vollyball finden sich hier.
Gemeinde Deißlingen - Projekt Gesichter und Stimmen aus Deißlingen
Jugendlichen wird die Gelegenheit gegeben, ihre Perspektiven auf Heimat und Zusammenhalt medial zu gestalten, ihre Sichtweise bekannt und sichtbar zu machen sowie sich zu empowern und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Dazu werden Beiträge für den Deißlinger Anzeiger erstellt und veröffentlicht sowie mediale Formate wie Kurzfilme, Portraitreihen, ein Buch und eine Ausstellung im Themenbereich Antidiskriminierung und Demokratiebildung produziert. Ein zusätzlicher medienpädagogischer Vortrag richtet sich an Erwachsene und Kinder und behandelt Themen wie Social-Media-Nutzung, Antidiskriminierung und Hate Speech. Die Homepage der Gemeinde findet sich hier.
FLUSS e.V. - Landkreise vernetzen – Schulen stärken
Das Projekt bringt queersensible Schulentwicklung gezielt an weiterführende Schulen im ländlichen Raum rund um Freiburg, um diese als demokratische Lern- und Lebensorte zu stärken. Dazu startet ein partizipativer Prozess, in dem Schüler*innen und Schulpersonal gemeinsam die aktuellen Strukturen ihrer Schule analysieren und reflektieren, Queerfeindlichkeit aufgreifen und aktiv bearbeiten. Den Auftakt bildet ein Denkraum, in dem freiwillige schulische Akteur*innen unter fachlicher Begleitung Handlungsstrukturen entwickeln, um schulische Strukturen queersensibel zu gestalten. Darauf folgen anschließende Veranstaltungen sowie die Vernetzung untereinander und mit den lokalen queeren OKJA-Strukturen. Mehr Informationen zum Projekt findet sich hier.
Elterninitiative EmpowerMe - EmpowerMe. Empowermentträume für BPoC-Kinder
Durch gemeinschaftliche, kreative und bildende Veranstaltungen sollen Empowerment, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung für BPoC-Kinder und ihre Familien gefördert werden. Dabei werden Safer Spaces für Kindergarten- und Grundschulkinder geschaffen, in denen sie in ihrer Identität und ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden, sich selbst neu erleben, ihre Emotionen reflektieren und Solidarität erfahren können. Ebenso werden Strategien zur Selbstermächtigung vermittelt. Eine Abschlussveranstaltung, in der das Projekt gemeinsam mit Kooperationspartner*innen und den Familien rückblickend betrachtet wird, rundet das Projekt ab.
Mosaik Deutschland e.V. - EmpowerNEXT. Jugend stärkt Jugend
Das Projekt richtet sich an Jugendliche in Heidelberg, die gesellschaftliche Ausgrenzung, Rassismus oder Diskriminierung erlebt haben und ihre Erfahrungen nicht nur verarbeiten, sondern in Kraft verwandeln wollen. Bei EmpowerNEXT entwickeln sie eigene Ideen, Formate und Aktionen für andere junge Menschen. Dabei geht es nicht darum, fertige Konzepte umzusetzen. Die Jugendlichen entscheiden selbst, welche Themen wichtig sind.
EmpowerNEXT setzt auf Peer-to-Peer-Ansätze: Junge Menschen sprechen junge Menschen an. So entstehen neue Räume der Beteiligung in Schulen, Jugendhäusern und im Stadtteil. Perspektiven, die sonst oft unsichtbar bleiben, werden hörbar. Jugendliche erleben Selbstwirksamkeit und werden selbst zu Gestalter*innen demokratischer Prozesse.
Mehr zur Arbeiten von Mosaik e.V. finden sich hier.
Forum Internationaler Frauen BW e.V. - Projekt WOW! Wohnraum und Empowerment für Mütter mit Migrationsgeschichte
Es wird ein geschützter Raum für Mütter mit Diskriminierungserfahrungen und Kleinkindern geschaffen, in dem sie Strategien zur Selbstfürsorge entwickeln, ihre Selbstermächtigung innerhalb von Familie und Gesellschaft stärken und sich austauschen können. Die Teilnehmerinnen bringen eigene Ideen und Bedürfnisse zu den Treffen und Workshops ein, bei denen sie befähigt werden, selbstbestimmte Entscheidungen im Alltag und im Familienleben zu treffen. Das Projekt fördert Resilienz, Empowerment und soziale Vernetzung gegen Isolation und Ausgrenzung, indem Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und Wissenstransfer im Vordergrund stehen. Mehr Informationen zum Projekt findet sich hier.
Linzgau Kinder- und Jugendhilfe e.V. - Entwicklung eines Spieles gegen Diskriminierung
Zusammen mit Jugendlichen wird ein Spiel gegen Ausgrenzung und Diskriminierung entwickelt. In diesem Prozess werden Räume geschaffen, in denen Jugendliche ihre Diskriminierungserfahrungen teilen können. Anschließend findet ein Austausch statt, um Handlungsoptionen für solche Situationen zu erweitern. Daraus entsteht ein Spiel, das die Jugendlichen darin stärkt, für sich einzustehen, Unrecht zu benennen und sich politisch zu engagieren. Die Jugendlichen gestalten den Prozess so selbstbestimmt wie möglich und werden dabei in ihrer Lebensrealität abgeholt sowie in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt. Mehr Informationen zu den Projektdurchführenden der mobilen Jugendarbeit finden sich hier.
Association Nature et Développement en Afrique e.V. - Zwischen Repression und Hoffnung. Afrikanische Stimmen in Deutschland
Viele Menschen aus der afrikanischen Diaspora leben heute in Deutschland, nachdem sie politische Repression, Konflikte oder Einschränkungen ihrer Grundrechte in ihren Herkunftsländern erfahren haben. Dieses Projekt möchte ihre Erfahrungen sichtbar machen, Räume für interkulturellen Dialog schaffen und demokratische Werte im lokalen Umfeld stärken. Durch persönliche Geschichten und kreativer Formate trägt das Projekt dazu bei, Vorurteile abzubauen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Die Communities tragen wesentlich zur gelungenen Integration bei. Mehr Informationen zu Verein ANDA e.V. findet sich hier.
Bündnis Meckenbeuren ist bunt - Demokratie ist bunt
Die Initiative aus dem ländlichen Raum startet ein integratives Kunstprojekt, bei dem Geflüchtete und ihre Nachfahren ihre Geschichten erzählen. Diese werden anschließend mit Unterstützung einer Fachkraft künstlerisch umgesetzt. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung am Demokratietag präsentiert. Der Aktionstag selbst wird separat vorbereitet und soll die Vielfalt der Gemeinde sowie demokratische Werte sichtbar machen. Dabei werden Begegnungen zwischen unterschiedlichen Personengruppen ermöglicht. Verschiedene Organisationen, Schulen, das Jugendreferat und Jugendliche werden aktiv in die Planung und Durchführung einbezogen.
Die Projekte früherer Förderperioden stellen sich vor
Das Förderprogramm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“ besteht seit 2013 und in dieser Zeit wurden unterschiedliche Projekte gefördert. Im Folgenden stellen wir die Projekte der jeweiligen Förderperioden in unserem Projekt-Archiv vor, möglicherweise ergebe sich daraus eigene Ideen für Projekte.
QueerKAstle e.V.: Queeres Empowerment Karlsruhe
Das Projekt möchte queere Menschen durch Workshops, Vorträge und Vernetzung ermutigen die eigene Identität zu erforschen, zu verstehen und als queere Person in der Region demokratisch zu handeln. Vor allem queere Menschen sind tagtäglich von Diskriminierung, Ausgrenzung und gezielten Angriffen bedroht und haben oft keine Möglichkeit sich darüber auszutauschen und sich mit anderen Personengruppen zu vernetzen, die ähnliches erleben. Daher wird in Vortragsreihen über queere Identität aufgeklärt, Queerfeindlichkeit benannt und der Umgang damit beschrieben. In mehreren Mitmach-Workshops zu den Themen Selbstbehauptung, Mental Health, Trans*feindlichkeit und Queerfeminismus lernen (queere) Menschen Methoden im Umgang damit. Die Vernetzung mit lokalen Akteur*innen ist der dritte Baustein um Empowerment in die Community zu tragen. Die Veranstaltungen finden das ganze Jahr 2024 statt. Nähere Informationen zum Verein und seiner Arbeit findet sich hier.
Pyramidea e.V.: Lebendige Bibliothek
Die Geflüchtetenselbstorganisation setzt das Projekt Lebendige Bibliothek in Murrhardt und Umgebung um. Das Projekt hat unterschiedliche Gruppen von Menschen im Blick, welche im Alltag Vorurteile, Diskriminierungen und Ausgrenzung erfahren. Mit dem Projekt sollen Begegnungen zwischen Menschen entstehen, welche sich möglicherweise sonst nie begegnet wären. Dadurch, dass Menschen miteinander anstatt übereinander reden, sollen Vorurteile abgebaut oder sogar beseitigt werden, das Gegenüber in seiner/ihrer individuellen Persönlichkeit wahrgenommen werden und der gesellschaftliche Zusammenhalt nachhaltig gestärkt werden. Zudem soll Pyramidea e.V. als aktiver Gestalter der lokalen Zivilgesellschaft wahrgenommen werden. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Vereins.
Jugendinitiative Immerwaslos e.V.: Demokratie auf Spurensuche
Auf ganz unterschiedlichen Wegen versucht das Projekt „Demokratie auf Spurensuche“ speziell im ländlichen Raum, „Demokratie“ zu finden: über ein Vortrags- und Bildungsprogramm zum Thema „Extremismus und wo er her kommt“, über Podiumsdiskussionen zu den Themen Hass, Hetze und Rassismus mit Stakeholdern aus der Region, durch die aktive Teilnahme an einem lokalen multikulturellen Event und über die aktive Suche nach Spuren in der Region (mit Schulklassen) die demokratieverwehrende Prozesse aus der Vergangenheit und Gegenwart aufzeigen. Ziel des Projektes ist, eine nachhaltige Struktur zu erschaffen, die Fragen zur wehrhaften Demokratie für den ländlichen Raum Zollernalbkreis auch zukünftig beantworten kann. Nähere Informationen zur Arbeit der Jugendinitiative findet sich hier.
Afrokids International e.V.: Bridging Voices: Fostering Inclusivity and Empowerment
Das intergenerationale und Community-übergreifende Projekt zielt darauf ab, die Selbstwirksamkeit, Identität und Chancengleichheit von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen sowie deren Nachkommen zu fördern. Denn angesichts der aktuellen globalen Konflikte und polarisierenden Tendenzen in unserer Gesellschaft ist es von entscheidender Bedeutung, gemeinsam für Frieden, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen. Durch Empowerment sollen die Partizipation und das gemeinsame Engagement der verschiedenen Diaspora-Communities in der Region Stuttgart gestärkt werden. Durch diversitätsorientierte Bildung, Wertschätzung von Mehrsprachigkeit und transkulturelle Begegnungen sollen ein erfolgreiches Zusammenleben und ein gestärkter gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt erreicht werden. Nähere Informationen zur Arbeit des Vereins finden sich hier.
Internationaler Bund Baden e.V.: Let´s talk about queer
Die aktuelle Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz, das es trans*-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen erleichtern soll, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen ändern zu lassen, hat dazu geführt, dass es Angriffe insbesondere auf trans* Menschen gibt und eine generelle Mobilisierung von Hass, Hetze und „Dämonisierung gegen LSBTIQ*“ im Netz und in öffentlichen Auseinandersetzungen zu beobachten ist. Um in den Lebensräumen von queeren Jugendlichen die notwendige Unterstützung gewährleisten und gezielte Aufklärungsarbeit anbieten zu können, die alle Kinder und Jugendlichen erreicht, braucht es eine effiziente Zusammenarbeit und Qualifizierung aller Akteur*innen und Initiativen im Bereich der Jugend- und Präventionsarbeit. Ziel des Projekts ist es darum, Fachkräften aus der OKJA Handlungs- und Argumentationsstrategien gegen queerfeindliche Haltungen zu vermitteln. Öffentliche Veranstaltungen und Aktionen zur Sichtbarkeit von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sollen Kontakte und Austausch zwischen Jugendlichen ermöglichen, um die gegenseitige Akzeptanz zu fördern und darüber zusätzliche Verbündete für queere Jugendliche zu schaffen.
Jugendförderverein Junges Hexental e.V.: Projekt Weltoffenes Hexental
Der Verein unterstützt Kinder und Jugendliche darin, sich aktiv und verantwortlich in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubringen. In den letzten Monaten kam seitens der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck, dass die aktuelle Flüchtlingssituation als größte Herausforderung empfunden wird. Spätestens mit der landeseigenen Containerunterkunft mit 200 Plätzen neben dem Sportpark ist das Thema voll im Hexental angekommen. Im Rahmen des Projektes soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass die Integration der neuen Mitbürger*innen von einer breiten Mehrheit mitgetragen wird. Es soll das demokratische Handeln gestärkt und den aufkeimenden fremdenfeindlichen Tendenzen eine starke Zivilgesellschaft entgegengesetzt werden. Hierfür werden im Rahmen des Projektes zunächst die lokalen Akteur*innen vernetzt und ein moderierter Rahmen für den Austausch geschaffen. Im weiteren Projektverlauf, der von den im Projekt beteiligten ehrenamtlichen Akteur*innen gestaltet wird, sollen dann gemeinsame interkulturelle und intergenerationelle Aktionen bzw. Angebote auf den Weg gebracht werden. Nähere Informationen finden sich hier.
Werkraum Karlsruhe e.V.: Film Woanders.Überall
Das Projekt „Film WOANDERS.ÜBERALL“ adaptiert das gleichnamige Theaterstück in einen Film und nimmt damit Themen wie häusliche Gewalt, geschlechtsspezifische Abwertungen, Sexismus und frauenfeindliche Einstellungen in der Gesellschaft in den Fokus. Der Film dient im Anschluss verschiedenen lokalen Hilfsorganisationen für deren Präventionsarbeit. An den geplanten 6 – 10 Präventionsveranstaltungen, an denen auch der Film gezeigt wird, thematisieren die Netzwerkpartner*innen ausgehend vom Phänomen Sexismus weitere Formen von „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ und deren Bedrohungspotential für unsere demokratische Gesellschaft. In Diskussionen, moderierten Publikumsgesprächen und nach Fachvorträgen werden Handlungsmöglichkeiten besprochen, was wir alle gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit tun können. Der Film adaptiert das gleichnamige Theaterstück, das von den Darstellerinnen 2022/23 selbst entwickelt wurde. Das zugrunde gelegte Theaterstück wurde von den Darstellerinnen 2022/23 selbst entwickelt und uraufgeführt. Die Filmpremiere findet am 12.06.2024 statt. Nähere Infos zum Film finden sich auf der Homepage des Werkraum Karlsruhe.
Radio Dreyeckland gGmbH – Radio Dreyeckländchen
Das Projekt entwickelt in der Projektzeit vier Pilotsendungen eines Kinderradios, welches sowohl über kinderrelevante Themen berichtet und im Wesentlichen Kinder im Kita- und/oder Grundschulalter dabei unterstützt eigene Radiosendungen zu produzieren. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Mobbing im weiteren Sinne. Durch Partizipation, Learning by Doing, Mut zum Sprechen und den Austausch über die genannten Themenbereiche soll der Mut von Kindern gefördert werden, sich zu äußern und über die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen zu sprechen. Durch das Projekt wird technisches Know-How über das Radiomachen und den Einsatz der eigenen Sprache und nicht zuletzt viel Lust und Freude an einer neuen und sicher nachhaltigen Erfahrungswelt des Radios vermittelt. Die Idee des gesamten Projektes ist bereits in jungen Jahren Demokratiebewusstsein zu fördern und Medienkompetenzen anzueignen. Die Kinder sollen erfahren können, dass sie eine Stimme haben, sich im weiteren Verlauf ihres Lebens einsetzen können und sich demokratiefeindlichen Bestrebungen widersetzen. Die Träger des Projektes sind Radio Dreyeckland in Freiburg und der Freiburger Verein„Gescher ha Chaim“ – Bildung gegen Antisemitismus.
Mosaik Deutschland e.V.: Bridges of Empowerment
Im Fokus des Projektes liegt das Empowerment von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und die selbstbestimmte Definition der eigenen Identität. Die Teilnehmenden werden von einem Team von Projektbegleitenden, sogenannten facilitators, aus den Bereichen der politischen Bildung, des Aktivismus und des Antirassismus unterstützt. In einem sicheren Raum wollen die facilitators ein umfassenderes Verständnis für Diskriminierungs- und Machtstrukturen bei den jungen Teilnehmenden fördern und sie dabei unterstützen, individuelle Bewältigungsstrategien und Handlungsoptionen gegen Rassismus zu entwickeln. Passend zu Heidelbergs Geschichte als einer der zentralen Städte des deutschsprachigen Hip-Hops, wird ein besonderer Fokus des Projektes auf der Kunstform HipHop als Ausdrucksweise liegen. Als Kick-Off des Projektes dient ein gemeinsames Event für die Teilnehmenden: Am 17. Mai ab 16:00 Uhr laden die Projektbegleiter*innen zum gemeinsamen Kennenlernen beim Laser Tag ein. Nähere Informationen ist hier zu finden.
Nachhaltige Entwicklung SDGs e.V.: Anti-Rassismusarbeit in der Region Schwäbisch Hall
Junge Menschen mit afro- bzw. afrodeutscher Herkunft sollen ermutigen werden, sich mit diskriminierungskritischen Themen und Strukturen auseinanderzusetzen, die ihnen in ihrem Alltag, in der Schule und/oder Freizeit begegnen. Sie sollen befähigt werden, diese zu erkennen, Strategien zu entwickeln, sich zu positionieren und Selfcare zu entfalten. In den Workshops können sich die Jugendlichen über ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Ein langfristiges Netzwerk soll aufgebaut werden. Trainer*innen, die selbst PoC sind, leiten die Gruppe an und unterstützen sie. Um das Thema Diskriminierung und Antirassismus breiter in der Öffentlichkeit aufzustellen ist ein Rahmenprogramm geplant. Dieses umfasst die Lesung einer schwarzen Autorin, eine Ausstellung und ein Seminar über Critical Whiteness. Hier sind die breite Öffentlichkeit und Multiplikator*innen aufgerufen, sich am Diskurs zu beteiligen. Mehr zum Verein findet sich auf der hier auf der Homepage.
Black Community Foundation e.V.: Demokratiestärkung für Neuzugewanderte & Menschen mit Migrationsgeschichte
Die Black Community Foundation Stuttgart ist ein gemeinnütziger Verein, von Schwarzen für Schwarze. Der Verein hat sich gegründet, um sich das Sensibilisieren von Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind zur Aufgabe zu machen – sowie von Rassismus betroffene Menschen zu empowern. Das Projekt besteht aus mehreren verschiedenen Projekten. Unter den Projekten fallen Podiumsdiskussionen und Empowerment Programme. Die Veranstaltungen und Workshops sind ein Mix aus Aufklären, Austausch, Kunst und gemeinsames Zusammenkommen sowie Lösungs- und Verarbeitungsfindung. Von politischen Gesprächen zum Rechtsrutsch in Deutschland bis hin zum künstlerischen Beisammensein, gemeinsamen stärken und vernetzten. Mit diesem Projekt soll ein Austausch auf verschiedenen Ebenen passieren und Sensibilisierung für das Thema Rassismus gesteigert werden. Dies führt zu einer Stärkung unserer Demokratie und somit auch der Gesellschaft. Jedes Projekt soll auch langfristig weitergeführt werden, um eine Nachhaltigkeit dieses Gesellschaftlichen Themas zu gewähren. Nähere Informationen finden sich hier.
Die Förderperiode 2020-2022 fand unter Corona-Bedingungen statt, so dass die Projekte unter erschwerten Bedingungen arbeiten mussten. Aus diesem Grund wurde den Projekten die Möglichkeit geben, Maßnahmen nachholen zu können, die in der Pandemie nicht umgesetzt werden konnten.
Freundeskreis für Migranten e.V.: Mensch, kennst du deine Rechte?
Initiative Zusammenrücken Langenau: Blickwechsel
SBBZ Haus am M. ühlebach e.V.: Mädchentanzwerkstatt Fair und Cool
UniVersPilot e.V.: Ladenburg
Werkraum Karlsruhe: Woanders. Überall
DGF Dalberg Grundschule Förderverein e.V.: Ladenburg – Den Unterschied leben und erleben
Freundeskreis für Migranten e.V.: Mensch, kennst du deine Rechte?
Cola Taxi Okay e.V.: Projektreihe Alltagsrassismus
SBBZ Haus am Mühlebach e.V.: Tanzprojekt „Fair und Cool“
Stadtjugendring Mannheim e.V. / Jugendkulturzentrum forum: Workshop-Reihe Verschwörungstheorien
Werkraum Karlsruhe e.V.: Ihr habt das Wort
Internationaler Bund, IB Süd e.V.: Durch die dunkelste Zeit – Erinnerungskultur 4.0 anhand des Computerspiels „Through the Darkest of Times“
Initiative Zusammenrücken Langenau: Blickwechsel – Wie wünschen wir uns unsere Stadt in unsicheren Zeiten
Gemeinde Amstetten / AJA-Netzwerk:.: AJA – Jugendnetzwerk
Internationaler Bund Baden e.V.: Empowerment von LSBTTIQ* Jugendlichen
Initiative HERZ statt HETZE: Filmwoche mit Katrin Himmler in regionalen Schulen
Initiativkreis 8. Mai: Langenau bleibt wach
Sportkreisjugend Stuttgart e.V.: Mehr Demokratie wagen…. Im Sportverein
Evangelische Arbeitnehmerschaft Bodensee e.V.: Ökumenisches Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung
Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e.V.: TanzTheaterTee
SBBZ Haus am Mühlebach e.V.: Tanzprojekt „Fair und Cool“
Diakonisches Werk Breisgau – Hochschwarzwald: Wir – Miteinander
Stadt Mannheim: Tiefenschärfe – Ein Foto und seine Geschichte
Auf Grund der kurzen Laufzeit wurden zum einen den Projekten aus der vorherigen Förderperiode die Möglichkeit einer Weiterförderung gegeben. Zum anderen wurde als zweiter Schwerpunkt der Fördertopf „Klein, aber fein!“ ins Leben gerufen, bei dem sich kleine kleinen Initiativen, Netzwerke und Bündnisse aus dem ländlichen Raum mit ihren Kurzprojekten bewerben konnten.
Weiterförderung
Stadtjugendring Biberach e.V.: Brücken bauen für mehr Verständnis
Netzwerk Antidiskriminierung Region Reutlingen / Tübingen e.V.: T.A.L.K. – respects connects
Stadtjugendring Stuttgart e.V.: Gedenkstätten – kulturelle Lernorte für Migrantenselbstorganisationen
Teilseiend e.V.: GMF – Muslimische Positionen
„Klein, aber fein!“ – Projekte:
Stadtjugendring Schwäbisch Gmünd e.V.: Noteingang
Ago e.V.: Ago Miteinander ohne Vorteile
SPAGAT K 20 Wn: Ämterbegleitung und Kultur
Pro familia Freiburg e.V.: Mann oh Mann- Multikulturelle Perspektiven für junge Männer
Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald e.V.: Flügel & Wurzeln. Männer gemeinsam im Gespräch
Deutsch-Türkisches Netzwerk im Ostalbkreis: Freundschaften zwischen Deutschen und Türken auf der Ostalb
SchwuB Biberach: Zelten mit anderen LSBTTIQ Jugendgruppen aus Baden-Württemberg und Bayern
Kreisjugendring Esslingen e.V., Café Olé: Koschtnix – Umsonstladen – Begegnungsstätte, Schenk- und Tauschbörse, Werkstatt
Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg e.V.: Awareness – Handeln gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit
Arbeitskreis Umsonst und Draußen e.V.: Netzwerk für Vielfalt und Toleranz Zollern-Alb
Förderverein Alternative JugendKultur Radolfzell e.V.: BRD Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie
Kunstschule Unteres Remstal: Farbklecks! Gemeinsam.Bunt.Bewegt.
Aktion Jugendzentrum Backnang e.V.: Wir in Backnang
Netzwerk Antidiskriminierung Region Reutlingen / Tübingen e.V.: T.A.L.K. – respects connects
Stadt Mannheim / Jugendkulturzentrum forum: Tiefenschärfe
MOLKE. Friedrichshafen, Netzwerkstelle FreiHafen: Gesicht zeigen! Demokratie I Freiheit I Menschenwürde
Stadtjugendring Stuttgart e.V.: Gedenkstätten – kulturelle Lernorte muslimischer Migrantenselbstorganisationen
Stadtjugendring Biberach e.V.: Brücken bauen für mehr Verständnis
Teilseiend e.V.: Heidelberger Muslime – selbstverständlich mitverantwortlich
Werkraum Karlsruhe e.V.: 30 Treffen. 30 Protokolle
Sompon Socialservice Esslingen: Biographie – Arbeit für und mit Flüchtlingen
Diakonisches Werk Breisgau-Hochschwarzwald: Miteinander
Evangelischer Diakonieverband Calw – Fachberatung Migration.: Verschiedene Herkunft – gemeinsame Zukunft
BruderhausDiakonie Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg: Blickwinkel
Stiftung Jugendhilfe aktiv Esslingen. Theodor-Rothschild-Haus: Laubhüttengarten
Bündnis „Heilbronn sagt nein“ : Filmabende Blut muss fließen
Türkische Gemeinde Baden-Württemberg e.V.: Aktionen für Vielfalt und Toleranz
Sompon Social Service Esslingen: Fit für eine Welt
Förderbedinungen
Veranstaltungen
Während der Förderperiode finden Veranstaltungen zur Qualifizierung und zur Vernetzung statt. Ziel ist es, Projektträger*innen und Interessierte mit Angeboten zu Themen und Methodiken im Rahmen rassismuskritischer und demokratiefördernder Projekte sowie zur Entwicklung von Projektideen zu qualifizieren und zu unterstützen.
Die Veranstaltung finden überwiegend digital statt und die Teilnahme erfolgt nach Anmeldung bei anmeldung@lago-bw.de, ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Als nächstes findet folgende Veranstaltung statt:
25. März, 17:30-19:00 Uhr: Digitaler Vortrag „Rassismus- und diskriminierungssensible Veranstaltungen planen“
Was wird gefördert? Wie wird gefördert?
Die ausgewählten Projektakteur*innen können zwischen 5.000 Euro und 9.000 Euro an Förderung beantragen. Außerdem erhalten sie fachliche Begleitung sowie Qualifizierung und Beratung durch externe Projektberater*innen zur Umsetzung der Projektidee.
Wichtig ist, dass sich die Projekte an den lokalen Gegebenheiten orientieren und zur Vernetzung untereinander beitragen. Deshalb geben wir keine Zielgruppen oder Methoden vor, sondern Sie entscheiden, wer in Ihrem Gemeinwesen für Ihren Projektansatz wichtig ist und wie Ihr Projekt zielführend umgesetzt werden kann.
Besonders interessant und vielfältig kann ein Projekt werden, wenn neue Akteur*innen mit an Bord geholt werden und ganz neue Perspektiven auf das Handeln vor Ort entstehen. Wichtige Partner*innen bei der lokalen Vernetzung können zum Beispiel die örtliche Jugendarbeit sein sowie kommunale Ansprechpartner*innen.
Wer kann sich bewerben?
Die aktuelle Förderperiode endet im Februar 2027. Weitere Informationen zu einer weiteren Förderperiode erhalten Sie ab 2027 hier.
Allgemein können sich für das Förderporgramm Projektakteur*innen und Initiativgruppen aus Baden-Württemberg bewerben, die lokal bereits mit mindestens einer anderen Organisation oder Initiative, einem Bündnis oder Netzwerk zusammenarbeiten ODER sich aktiv um eine lokale Vernetzung bemühen.
Antragstellende Organisationen müssen als gemeinnützig anerkannt sein. Im Falle von Initiativgruppen muss die Projektidee eindeutig gemeinnützige Zwecke verfolgen. Für die Projekte benötigen Sie keine Kofinanzierung. Im Falle einer Kofinanzierung sollte jedoch angegeben werden, wie die Mittel im Finanzplan verteilt sind.
Ablauf des Bewerbungsverfahrens
Wenn das Förderprogramm eine neue Ausschreibung veröffentlicht, werden Sie hier weitere Informationen finden.
Wer fördert?
Das Förderprogramm unterstützt bereits seit 2013 lokale Projekte in Baden-Württemberg, die sich gegen die Abwertung und Ausgrenzung von Menschen und für Demokratie einsetzen. Leitend für die Projektkonzeption ist die Überschrift: „lokal vernetzen – demokratisch handeln“.
Umgesetzt wird das Förderprogramm in einer Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB B-W) und der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO). Die LAGO ist der Dachverband der Offenen Jugendarbeit in Baden-Württemberg und seit Jahren engagierte Akteurin im Bereich der Demokratiebildung und Prävention gegen die extreme Rechte.
Die Projektmittel für das Förderprogramm werden im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie stärken!“ zur Verfügung gestellt, finanziert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
Links
Kurzfilm über das Förderprogramm
Landesprogramm Demokratie stärken
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Broschüre 2015-2017
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Die Projektmittel für das Förderprogramm werden im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie stärken!“ zur Verfügung gestellt, finanziert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.