Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung – gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit
Engagement für Demokratie als kontinuierliche Aufgabe.
Informationen
Netzwerkmitglieder
Kontakt
Informationen
Das Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung ist ein Zusammenschluss von über 30 Organisationen, Institutionen, Projekten und Expert*innen, die sich in Baden-Württemberg für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 hat das Netzwerk präventive und intervenierende Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und demokratiefeindliche Bestrebungen etabliert. Das Netzwerk dient als Plattform zum Austausch und zur Koordination von Ressourcen und Aktivitäten.
Ziel des Netzwerkes ist, durch die Bündelung von Wissen und Ressourcen sowie durch die Organisation von Netzwerktreffen und Fachaustauschen, die Aufmerksamkeit für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit zu erhöhen. Diese Treffen bieten Raum für Arbeitsgruppen und den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern, um die Entwicklung von Demokratie aktiv zu fördern und zu gestalten.
Die regelmäßigen Treffen und der enge Austausch mit Mitgliedern aus dem Landtag unterstreichen die Bedeutung des Netzwerkes und seiner Arbeit, die darauf abzielt, Politik und Öffentlichkeit über relevante Themen und Herausforderungen zu informieren und einzubeziehen.
Netzwerkmitglieder
Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS)
Dokumentationsstelle Rechtsextremismus (DokRex)
Rems-Murr
Fanprojekt Stuttgart e.V. – Kickers Fanprojekt
Fanprojekt Stuttgart e.V. – VfB Stuttgart Fanprojekt
Landesbüro Baden-Württemberg, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Landesjugendring Baden-Württemberg
e. V.
Landessportverband Baden-Württemberg e.V.
Muslimischen Akademie Heidelberg
Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Baden-Württemberg
Württembergischer Landessportbund e.V.
Selbstverständnis
Die Mitglieder des Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung – gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit haben sich im Rahmen eines Prozess ein Selbstverständnis erarbeitet. Im Selbstverständnis steht unter anderem, welche Aufgabe sich das Landesnetzwerk gibt, welche Themen bearbeitet werden und für welche Werte die Mitglieder und das Landesnetzwerk stehen:
Selbstverständnis: Demokratie und Menschenrechte sind Aufgaben, keine Selbstverständlichkeit. Das Landesnetzwerk ist ein Zusammenschluss von Institutionen und Projekten sowie Expert*innen, die diese Aufgabe in verschiedenen Arbeitsfeldern wahrnehmen. Wir wenden uns damit präventiv und intervenierend gegen Rechtsextremismus und andere demokratiefeindliche Bestrebungen.
Es ist uns ein zentrales Anliegen, diese Themen in Politik und Öffentlichkeit kompetent zu vertreten. Wir verfügen über die notwendigen Informationen, bündeln Ressourcen, planen gemeinsame Aktivitäten und stimmen uns im Bedarfsfall ab.
Ziel des Netzwerks: Die Mitglieder des Landesnetzwerks eint das gemeinsame Bestreben, eine Gesellschaft zu gestalten, in der Demokratie als etwas Aktives und Positives verstanden wird und die Allgemeinen Menschenrechte umgesetzt werden. Als größte Bedrohung für eine solche Gesellschaft sehen wir extrem rechtes Gedankengut und Handeln. Deshalb verfolgen wir gemeinsam das Ziel, dem präventiv und aktiv zu begegnen.
Kontakt
Julia Link & Illari Wolf
Tel: 0711/896915-65 oder -39
vernetzung@lago-bw.de