Aktivitäten der aktuellen Förderphase

Beratung

Alle Projekte erhalten eine Berater*in, mit der*demjenigen anfallende Herausforderungen niedrigschwellig besprochen werden können.

Die Berater*innen wiederum tauschen sich während der Projektlaufzeit untereinander und mit einer erfahrenen Supervisorin über den Stand der Beratungen aus.

Vernetzung

Vernetzung findet in den Projekten nicht nur vor Ort statt, sondern auch untereinander. Die Akteur*innen können von den Erfahrungen der anderen Projekte profitieren und erhalten auf Vernetzungstreffen zudem Fachinput zu relevanten Themen für ihre Arbeit.

In der aktuellen Förderphase fanden die Vernetzungstreffen online statt. Die Projektbeteiligten tauschten sich unter anderem über Lösungen für die Hindernisse in der Projektplanung und -durchführung aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie aus.

Inputbeiträge gab es von Nora Häuser von der Integrationsoffensive der AGJF zum Thema Rassismuskritik und vom Team meX der LpB zum Thema Verschwörungstheorien.

Was verstehen wir unter abwertenden Haltungen?

Menschen werden aufgrund bestimmter zugeschriebener Merkmale verschiedenen Gruppen zugeordnet. Dies geschieht in bewussten und unbewussten Denkprozessen und dient dazu, die Komplexität des Alltags zu reduzieren. Von abwertenden Haltungen sprechen wir dann, wenn Angehörige solcher konstruierten Gruppen jedoch als ungleichwertig betrachtet und deshalb ausgegrenzt und diskriminiert werden. Der Begriff der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) fasst viele Facetten solcher abwertenden Haltungen, wie z. B. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus oder die Abwertung von Langzeitarbeitslosen zusammen.

Ein demokratisches Miteinander setzt jedoch voraus, dass alle Menschen als gleichwertige Individuen respektiert werden, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion u.v.m. GMF stellt daher eine ernst zu nehmende Gefahr für das Fundament der demokratischen Verfasstheit unserer Gesellschaft dar.